Wegen den laufenden Umbauarbeiten in unserem Vereinslokal, noch einmal in der Alten Seifenfabrik, Pässler und Schlachter, führen wir im März und April das Stück „Der Dieb der nicht zu Schaden kam“ von Dario Fo auf.

Der Dieb der nicht zu Schaden kam – 1958

Angelo Tornati, ein Dieb mit Vergangenheit, geht seiner normalen Arbeit nach. Er bricht in eine Wohnung ein.

Hierbei wird er allerdings von seiner eifersüchtigen Frau angerufen. Aber nicht nur das: Auch der Hausherr stört ihn bei seiner Arbeit. Dieser will in genau dieser Wohnung mit Julia, seiner Geliebten, einen amourösen  Abend verbringen. Also, was tun, um nicht entdeckt zu werden?

Durch einen weiterer Telefonanruf scheint die Situation aus dem Ruder zu laufen, da nun auch der Hausherr befürchten muss,  von seiner Ehefrau beim Ehebruch ertappt zu werden. Nun braucht es schnelle Lösungen. Doch diese führen, wie sich zeigt, zu weiteren Missverständnissen…..

Dario Fo hält uns mit dieser unterhaltsamen „Farce“ über die Umkehr von Gut und Böse einen Spiegel vor. Wer ist denn verlogener und unehrlicher, der Dieb oder die gutbürgerliche Gesellschaft?

Uraufführung: 1958 Piccolo Teatro / Mailand

Flyer zum Stück